#136 Brauchen wir ein neues Naturverständnis? | Von der Entfremdung und Sehnsucht nach der Natur

von Jens Belting

Wenn wir von „der Natur“ sprechen, dass sie, insbesondere im Anbetracht der Klimakrise, schützenswert sei, schließen wir uns dann nicht selbst davon aus? Dabei sind wir doch eigentlich untrennbar mit ihr vereint. Als ein Teil von ihr haben wir uns in den vergangenen Jahrzehnten scheinbar immer mehr von ihr distanziert und schlussendlich sogar entfremdet. Sehen wir die Natur heute doch zunehmend als reine Ressource, die es nutzbar zu machen gilt. Und eben dieses Naturverständnis, in dem wir die Erde ausbeuten, scheint uns nun zum Verhängnis zu werden.

In diesem Zusammenhang, geprägt von meinem Aufenthalt in den Bergen Südtirols, wo ich die letzten Tage in der Natur verbracht habe, sind mir einige Gedanken durch den Kopf gegangen, inwiefern ein neues Verständnis und damit auch ein neues Verhältnis zur Natur uns bei der Bewältigung der globalen ökologischen Herausforderungen helfen könnte. Im Gleichzug hätte dieser Paradigmenwechsel wohl auch einen Mehrwert für die Lebensqualität eines jeden Einzelnen und würde das „Miteinander“ auf unserem Heimatplaneten neu definieren.

In dieser Folge erfährst du unter anderem:

• warum uns das derzeitige Naturverständnis zum Verhängnis werden könnte.
• welchen Einfluss der Verlauf der Geschichte auf unseren Umgang mit der Natur hat.
• weshalb es hilfreich sein könnte, uns als Teil der Natur zu begreifen.

Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich über deine Bewertung bei iTunes

SHOWNOTES:

► Das Interview mit Andreas Weber auf Deutschlandfunk Kultur kannst du dir hier anhören.
► Das Interview mit Bruno Latour im Philosophie Magazin, aus welchem ich zitiert habe, kannst du hier nachlesen.

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TRANSKRIPT:


„Seit ein paar Tagen bin ich zurück in Hamburg. Befinde mich also wieder mitten im Großstadtgewimmel und versuche mich an den Lärm, Verkehr und die Menschenmengen wieder zu akklimatisieren. Das geht erschreckend schnell, zumal ich es ja seit klein auf gewohnt bin, hier zu leben. Auf der anderen Seite, spüre ich eine Art Widerstand in mir. Die letzten Wochen Reisen und insbesondere die Zeit in den Bergen in Südtirol haben Spuren bei mir hinterlassen, die sich nicht so einfach wegradieren lassen. Sie haben ein Gefühl in mir wieder aufkeimen lassen, das ich so schon länger nicht mehr gespürt habe. Ein unbeschreibliches Gefühl des Einssein mit der Natur. Den Verlust jeglichen Zeitempfindens, wenn ich durch die Berge gewandert bin. Vorbei an kristallklaren Bergseen, schroffen Felswänden und saftig grünen Wiesen. Manchmal war ich den ganzen Tag unterwegs, oft ganz alleine, ohne, dass mir je langweilig beim Wandern geworden wäre. Ich habe das bewusste, mich in der Natur Fortbewegen, als meditativ empfunden. Unbeschreiblich wohltuend. Aber vermutlich kennst du das Gefühl auch und hast es selbst schon einmal so oder ähnlich erlebt. Wenn nicht, ab in die Natur mit dir!

Bevor ich weiter ins Schwärmen komme und kein Ende finde, vielleicht ein paar Worte vorweg, weshalb ich diese Podcast Folge aufnehme und was dich erwarten wird:

Während ich durch die Berge gewandert bin, sind mir natürlich auch so einige Gedanken durch den Kopf gegangen. Vor allem die Frage, wie es dazu kam, dass wir als Menschen begonnen haben, uns als etwas von der Natur Getrenntes, etwas Abgespaltenes, zu begreifen. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass sich ein großer Teil der Menschheit von der Natur entfremdet hat. Es fehlt der Bezug, der direkte Kontakt, der oft schon in der Kindheit nicht mehr vorhanden ist, wenn man in Großstädten aufwächst. Ich vermute also, dass sich unser Naturverständnis und dadurch auch unser Verhältnis zur Natur immens verändert hat. Nicht nur in den letzten Jahren, sondern seit Beginn der Menschheit und stark von unseren gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen geprägt wird. Man kann sagen, dass unser aktueller Naturbezug als konsequente Linie früherer und bis heute wirksamer Naturauffassungen entstanden ist. Dabei meine ich mit dem Naturverhältnis unseren direkten Umgang mit der Natur. Das Naturverständnis sehe ich hingegen auf rein geistiger Ebene angesiedelt und es ergibt sich aus dem Wechselspiel zwischen Umwelt und Wahrnehmung unter dem Einfluß unserer persönlichen Vorerfahrungen, Werte usw. Unser Naturverständnis prägt also unser Naturverhältnis. Und ich glaube, dass wir uns zu einem großen Teil, über diesen Einfluss gar nicht bewusst sind. Dass unser Verhältnis zur Natur niemals unabhängig vom allgemeinen Weltbild ist. Sondern es ist immer auch ein Verhältnis zu uns selbst, zu unserem Körper und geistigen Wirklichkeit sowie unserer sozialen Umwelt.

Und ich bin davon überzeugt, dass, wenn wir ein neues Naturverständnis entwickeln würden, in dem wir uns als Teil der Natur begreifen, eine völlig neue Realität und Umgang, sowohl mit uns selbst, unseren Mitmenschen, anderen Lebewesen und der Umwelt entstehen würde. Weshalb ich der Überzeugung bin, möchte ich dir gerne in der heutigen Folge erläutern. Ich glaube nämlich, dass insbesondere im Anbetracht der globalen Klimakrise, wir gar keine andere Chance haben, als unser Naturverständnis und -verhältnis radikal zu überdenken, um eine Lebensweise entwickeln zu können, die nicht unsere Existenzgrundlage und damit auch uns selbst ausrottet.

Denn was wir heute, im modernen Finanzkapitalismus des 21. Jahrhunderts beobachten können, ist eine maßlose Ausbeutung der Natur. Wir führen ein Herrschaftsverhältnis über die Natur und sehen sie zunehmend als reine Ressource, die es nutzbar zu machen gilt. Man spricht nicht umsonst seit einigen Jahren vom Beginn eines neuen Zeitalters – dem Anthroprozän. Den Begriff hat der Wissenschaftler uns Nobelpreisträger Paul Crutzen geprägt, indem er auf der Konferenz des Weltklimarats im Jahr 2000 sagte: »Es erscheint mir angemessen, die gegenwärtige, vom Menschen geprägte Epoche als Anthropozän zu bezeichnen.« Was er damit sagen möchte ist, dass wir als Menschen zur größten Naturgewalt geworden sind und enormen Einfluss auf die Entwicklung unserer Erde ausüben. Mittlerweile ist sich die führende Wissenschaft ja auch einig, dass der Klimawandel zum Großteil menschen-verursacht ist. Und es insofern auch an uns und unserem Verständnis und Verhältnis zur Natur liegt, das sinkende Schiff noch zu retten.

Man könnte sagen, dass sich in unserem heutigen Naturverhältnis, dabei meine ich vor allem das der Industrieländer, ein Dualismus zwischen Naturnutzung bzw. -zerstörung und Naturschutz, zeigt. Entweder sind wir jene, die die Natur zum Objekt machen und schonungslos ausbeuten oder wir sehen uns als ihr Retter und Beschützer vor der Bestie Mensch, die sie auszurotten droht. In beiden Sichtweisen betrachten wir uns aber als etwas Außenstehendes. Nicht als Teil der Natur. Und ich glaube, das ist fatal. Um das zu verstehen, ist es vielleicht interessant, kurz zu erläutern, wie sich unser Naturverständnis in der Geschichte entwickelt hat. Denn das war ja nicht immer so. 

In der griechischen Antike zum Beispiel, machte man, wenn man von einem Leben in der Natur sprach, keinen Unterschied zwischen Leben und Natur. Die Natur nahm den gesamten Erfahrungsbereich des Menschen ein. Was sich auch in ihrem Wortgebrauch widerspiegelt. Denn der Begriff Natur bzw. das lateinische Wort natura kommt von nasci und hat wie das entsprechende griechische Wort physis den Sinn von geboren werden oder entstehen und meint die gesamte Natur. Also auch den Menschen. Alles Werden, Wachsen und dessen Wesenskern. Einige Philosophen, wie Platon und Aristoteles haben sich auch intensiv mit der Natur auseinandergesetzt. Aber das aufzugreifen, würde den Rahmen hier sprengen. Vielleicht ein anderes Mal. 

Nichtsdestotrotz hat sich schon in der Antike mit dem Aufkommen der Philosophie und den damit einhergehenden Distanzierungs- und Objektivierungsprozesse, der Mensch begonnen, in seiner Vorstellung, von der Natur zu lösen und sich ein geistiges Bild von ihr zu machen. In der mittelalterlichen Theologie ist dann der Gott in den Mittelpunkt der Betrachtung gerückt, der nicht mehr in der Natur gewirkt hat, sondern ihr und uns Menschen und der Welt gegenüberstand. Der Bibelspruch: „Macht euch die Erde untertan“, zeigt sehr gut, dass die Natur zu eine Art Symbol für den Willen Gottes wurde und somit auch neue Handlungsmöglichkeiten für uns Menschen im Umgang mit der Natur entstanden. 

Im Zeitalter der Renaissance und Aufklärung ist dann der Mensch, seine Individualität sowie seine auf sich bezogene perspektivische Wahrnehmung in das Zentrum des Bewusstseins gerückt. Und die Naturbetrachtung wurde vor allem durch Wissenschaftler, wie Kopernikus, Galileo, Kepler und Bacon geprägt, die begannen, die Gesetzmäßigkeiten der Natur systematisch und über Experimente zu erforschen und mathematisch zu erklären. René Descartes hat dann noch einen oben drauf gesetzt, indem er die begriffliche Spaltung von Subjekt und Objekt eingeführt hat. Er ging nämlich davon aus, dass nur wir Menschen einen Geist besitzen und demnach über allen anderen Lebewesen stehen. Man könnte sagen, dass hier das bewusste Herrschaftsverhältnis des Menschen gegenüber der Natur begonnen hat und sie damit auch ihren bedrohlichen Charakter verloren hat und zur Ressource wurde. Aber in der Renaissance begann nicht nur die rationale Erforschung und Nutzung der Natur, sondern man nahm sie auch in einer neuen Weise wahr: Sie wurde zur ästhetischen Landschaft. Denn erst urbanes Leben hat ja die notwendige Distanz ermöglicht, dass wir in die Natur hinausgehen können, um sie bewusst wahrzunehmen und zu genießen. 

Deshalb gab es während der fortschreitenden Industrialisierung, in der die Natur immer mehr ausgebeutet wurde, auch eine Gegenbewegung, nämlich die Epoche der Romantik um 1800. Rousseau war einer ihrer Vorreiter, mit seinem Slogan „Zurück zur Natur“, den du bestimmt schon mal gehört hast. Den nutzte er ursprünglich als Gesellschaftskritik gegen den unfreien und damit unnatürlichen Zustand des Menschen, allerdings wurde er mit zunehmender Verstädterung im 19. Jahrhunderts von den Romantikern auch auf die „natürliche“ Landschaft bezogen, die als eine Art Zufluchtsort gesehen wurde. Also ein bisschen so wie heute, wenn wir uns als Großstadtmenschen ein überromantisiertes Bild vom Landleben machen. 

So, last but not least, denn dann sind wir auch beinahe schon in der Gegenwart angekommen. Im 20. Jahrhundert hat uns Einstein mit der Relativitätstheorie beschenkt und die Quantentheorie wurde mehr erforscht. Die Welt wurde also noch stärker rationalisiert. Dank Wissenschaft und Technik können wir die Natur immer stärker kontrollieren oder haben zumindest das Gefühl es zu tun. Denn durch den Klimawandel und das zunehmende Bewusstsein für die schädlichen Nebeneffekte unseres Handelns, könnte man sagen, hat unserer unbeirrter Fortschrittsglaube einen Knacks bekommen. Und die alleinige Naturbeherrschung scheint nicht mehr fortschrittlich zu sein. Und so ist als unsere jüngste gesellschaftliche Entwicklung eine erneute Wertsteigerung der Natur entstanden, die die Natur als rein und schützenswert betrachtet und sich für eine allgemein anerkannte Notwendigkeit von Natur- und Umweltschutz einsetzt.

Tja, und da stehen wir heute also. Mit verhärteten Fronten. Auf der einen Seite jene, die Die Nutzung der Natur als Grundlage für unsere Wirtschaft und den gesellschaftlichen Fortschritt sehen. Und auf der anderen Seite die Fraktion-Greta, die die Natur vor den bösen, unersättlichen Kapitalisten retten wollen. Und ich glaube, beides wird uns in den Abgrund führen. Bzw. beide Sichtweisen alleine für sich stellen keine Lösung dar. 

Der Philosoph und Biologe Andreas Weber, der erst vor kurzem auf Deutschlandfunk Kultur ein Interview gegeben hat, bringt es, meiner Meinung nach gut auf den Punkt. Er sagt darin unter anderem: „Wir brauchen dringend eine neue Kosmologie, eine neue umfassende Weltsicht“ und, dass die Trennung von Mensch, Kultur und Natur nicht mehr funktioniere. Dass sie sogar nie funktioniert hat. Weber ist der Auffassung, dass wir, um im Einklang mit der Natur leben zu können, uns wieder als Teil von ihr begreifen sollten. Ähnlich, wie die indigenen Völker, die wir als Industrienationen ja leider als primitiv ansehen, da sie es in unseren Augen nicht schaffen, sich die Erde zum Untertan zu machen. Was Andreas Weber aber meint, ist eine Art moderne Indigenialität, „die sich als aktiven Teil eines sinnvollen Ganzen versteht und so handelt, dass die eigene Lebensqualität die des Ganzen steigert.“ Was er damit meint, ist natürlich auch eine neue und nachhaltige Form des Wirtschaftens, die aus eben diesem Naturverständnis resultiert, sowie eine Politik, die dafür die notwendigen Rahmenbedingungen schafft. Besonders bewegt hat mich, dass Andreas Weber dafür plädiert, „dass unser Bildungssystem die Welt des Herzens und der Seele mit inkludiert“ und unsere Kinder nicht alleine zu effizienz-getriebenen Ameisen herausbildet.

Denn auch meine Erfahrung ist, dass es kaum etwas wohltuenderes gibt, als sich in der Natur als Teil eines größeren Zusammenhangs zu erfahren. Diese Verbindung zu spüren. Einerseits zu sich selbst, aber auch zum Ganzen. Wir fühlen uns dann lebendig. Und ich glaube, dass ist es auch, was so viele Menschen in ihrer Freizeit aus den Städten in die Natur treibt. Die Sehnsucht nach authentischen Erfahrungen und dem Gefühl, sich selbst zu spüren. Etwas, das wir uns in einer Welt der Kontrolle und des rationalen Verstandes, kaum noch zugestehen. Wir versuchen alles zu verstehen und in einzelne Bauteile zu zerlegen. Aber schon Alexander von Humboldt schrieb einst, man müsse die Erscheinung der Dinge in ihrem Zusammenhang sehen, um alles Geschaffene im Himmel und auf der Erde zu verstehen.

Der Soziologe, Anthropologe und Wissenschaftsphilosoph Bruno Latour plädiert sogar für eine sprachliche Symbiose von Mensch und Natur, um das neue Naturverständnis zu manifestieren. Er nennt das dann „Nat/Cul“, also die Abkürzung für Nature und Culture. Latour meint damit, dass wir ein anderes Konzept der Natur brauchen. Denn, wenn wir sagen, dass ein Phänomen natürlich ist oder man „in der Natur“ ist, schließen wir uns selbst aus, wir zählen uns dann selbst nicht zur Natur. Er sagt auch, wir sollten aufhören, eine idealisierte Natur bewahren zu wollen, die nie existiert hat. Denn sie ist, in Latours Welt, ein veränderliches Organismus an sich. Und nicht nur ein Objekt politischen Handelns. Er geht sogar so weit, dass er in den Parlamenten, neben den Repräsentanten der Länder, auch einen Rat für die nicht-menschlichen Organismen, wie z. B. die Meere, einfordert. Das wäre nur konsequent, wenn wir uns als Teil der Natur begreifen.

Davon sind nur derweilen leider noch ein Stück weit entfernt, auch, wenn ich glaube, dass wir gerade in den letzten Jahren, insbesondere durch die aktive Klimapolitik, schon etwas vorangekommen sind. Ich bin zumindest eher optimistisch, als pessimistisch und sehe in dem Wandel eines gesellschaftlichen Naturverständnis, der zunächst bei jedem einzelnen von uns beginnt, eine große Chance, für das Bestehen unseres kleinen, blaue Planeten, sowie uns Menschen.

Was wir dafür tun können? Na ganz einfach, mehr Zeit in der Natur verbringen. Als natürlichen Bestandteil unseres Alltags. Nicht als Gegensatz. Am besten von kleinauf. Statt drinnen vor dem Computer oder Fernseher zu hocken, könnten wir in die Wiesen, Wälder und Berge gehen. Sie bewusst wahrnehmen. Die Verbindung zu ihr spüren. Und ja, ich weiß, jetzt kommen die ganzen Abers. „Aber das geht doch nicht Marilena! Ich muss doch arbeiten und mein Kind ist im Kindergarten und und und.“ Stimmt. Wobei das natürlich auch Entscheidungen sind, die wir mal mehr, mal weniger freiwillig getroffen haben. Aber man kann ja klein anfangen. Täglich ein Spaziergang. Ein Aktivurlaub in den Bergen statt einem Städtetrip. Ein paar Pflanze oder gar Gemüse anbauen. Und sei es auf dem Balkon. Oder, sich für politische Maßnahmen einsetzen. In der Bildung, bei sozialen Projekten oder eigene Ideen und Konzepte, für ein neues Naturverständnis entwickeln und präsentieren.

Ich, für meinen Teil, habe mir zumindest fest vorgenommen, jede freie Minute, in der ich die Lust verspüre, nach draußen zu gehen. ich kann mir auch gut vorstellen, eines Tages nicht mehr in der Stadt zu wohnen. Auch, wenn die Lebensverhältnisse, vielleicht etwas einfacher auf dem Land sind, ist in meinen Augen die Lebensqualität deutlich höher. Natürlich herrscht auch dort nicht Friede-Freude-Eierkuchen, aber ich habe das Gefühl, dass die Menschen dort einen anderen, bewussteren Umgang mit der Natur und anderen Lebewesen pflegen. Das mag meinem kurzen Eindruck geschuldet sein, aber ich bilde mir ein, dass auch ich, als Kind, wenn ich mit meinen Eltern früher wandern war, sehr glücklich war und es mich durchaus bis heute geprägt hat. Weshalb würde ich sonst heute freiwillig alleine in den Wanderurlaub fahren, statt nach New York zu fliegen?!“

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